Kleine Kochecke

Zucchini Hackfleischtopf

Zucchini Hackfleischtopf für 2 bis 4 Personen (je nach Hunger):

Mit Olivenöl (oder anderes Öl, Butter, Margarine) werden ein bis zwei klein geschnittene Zwiebeln im Topf gelb geröstet. Anschließend werden etwa 200 bis 300 g Hackfleisch hinzugegeben und angebraten. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, Paprika (scharf oder süß, je nach Geschmack) und Muskat.

Optional kann noch eine halbe klein geschnittene Paprikaschote hinzugeben werden, die idealerweise noch etwas mit angebraten wird, bevor die nächsten Zutaten zugegeben werden. Optional können noch ein bis zwei kleingeschnittene Tomaten und eine sehr klein geschnittene Karotte mit hineingeben werden. Diese sollten wiederum etwas gekocht/gebraten werden bis die nächsten Zutaten hinzugegeben werden. Umrühren dabei nicht vergessen!

Nun werden die in Würfel geschnittene (5-10mm Kantenlänge) Zucchinistückchen hinzugegeben. Hierfür werden etwa drei bis vier mittlere Zuchini verwendet, die etwas kleiner sind als Salatgurken. Je nach gewünschtem Verhältnis von Fleisch zu Zucchinigemüse können 0,5 bis 1 kg Zucchini für das Gericht verwendet werden. Die Zucchini sollten leicht geschält werden. Biologisch einwandfreie Zucchini mit weicher Schale können auch ungeschält verwendet werden. Alternativ können statt Zucchini auch zwei bis drei geschälte Salatgurken oder Zuchini und Salatgurken gemischt verwendet werden.

Unter gelegentlichem Umrühren bei geschlossenem Deckel wird das Ganze zum Kochen gebracht. Dabei sollte die Herdtemperatur nicht zu hoch eingestellt werden. Gewürzt wird nun mit ein bis zwei kleingeschnittnen oder kleingestoßenen Knoblauchzehen und üppig mit Dill. Ein Teil des Dills wird aber erst ein paar Minuten vor Kochende zugegeben.

Wer möchte, kann noch etwas Tomatenmark oder Ketchup zugeben. Wer es scharf möchte, kann scharfen roten spanischen Pfeffer oder Chili hinzugeben. Bei niedriger Flamme das Gericht im Topf mit geschlossenem Deckel durchgaren lassen und nur gelegentlich etwas umrühren. Wenn die Zucchini glasig werden, die Stückchen kleiner geworden sind und alles im eigenen Saft oder Soße liegt, ist das Gericht fertig. Bei mittlerer bis niedriger Herdtemperatur gegart dauert das mindestens eine halbe Stunde.

Insgesamt braucht das Gericht etwa eine Stunde von der Zutatenbearbeitung bis es Tischfertig ist. Optional kann ein Schuß Sahne hinzugegeben werden. Mit Sahne wird die Haltbarkeit des Gerichtes kürzer.

Zu dem Gericht passen als Beilage Kartoffeln, Reis und Nudeln. Auf dem Teller serviert wird mindestens genau so viel Zucchinihackfleischtopf wie Beilagen. Gut schmeckt das Gericht auch als kalte Brotauflage. Die Reste können als Pizzabelag verwendet werden. Das Gericht läßt sich gut einfrieren und wieder aufkochen. Kinder essen das Gericht oft zusätzlich mit Ketchup.

Etwas andere Pizzabrote

Das ist ein einfaches und schnelles Gericht für den Abend. Hierzu werden ein paar Brotscheiben belegt mit Hartwurst oder Schinken. Die nächste Schicht besteht aus dünn geschnittenen Tomatenscheiben, die mit Pizzagewürz bestreut werden. Alternativ kann auch nur Oregano verwendet werden. Interessant schmeckt auch eine Variation mit frischen Knoblauchzehen oder frischen Ingwerwurzeln (kein Gewürzpulver!). Darüber kommt eine Lage Käse als letzte Schicht.

Das ganze wird im Backofen bei 170 Grad Celsius gebacken. Es ist nicht notwendig den Herd vorzuwärmen. Das Blech oder Gitter mit den belegten Scheiben wird im oberen drittel des Backofens plaziert. Wenn der Käse blasen wirft ist das Gericht fertig. Wer den Käse etwas röscher gebacken haben möchte, muss schwer aufpassen, dass ihm das Gericht nicht verbrennt. Ohne Umluft bleibt der Belag saftiger nach meinen Erfahrungen. Beim Essen kann die Temperatur der äußeren Schichten darüber hinwegtäuschen, dass die Tomatenschicht noch sehr heiß sein könnte.

Antitip, oder so sollte Koch nie kochen

Der Geschmack darf beim Abschmecken natürlich nicht durch Rauchen, Kaugummi, Fishermans, Süßigkeiten, Alkoholgenuß, Drogen, etc. gestört sein. Mindestens Die negative Beeinflussung des Gechmacks hält mindesten eine Stunde an. Wenn ein Koch dies nicht beachtet, können die industriellen Fertiggerichte für Gaststätten durchaus besser schmecken. Solange noch weit über die Hälfte der Köche besser kocht, wird die Gastronomie nicht auf Köche verzichten. Fällt das Nivau noch mehr, wird sich dies sicher in die eben angedeutete Richtung ändern.

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